Unsere Geschichte
Die entwickling des FALCON Expanded beam steckverbinders
Am Morgen des 27. Oktober 1981 lief ein sowjetisches U-Boot in den schwedischen Schären auf Grund. Dieses Ereignis wurde weltweit bekannt und brachte Schweden plötzlich in eine internationale Krisensituation.
Außerdem wurde dadurch das Potential der Verwendung von Glasfasern in Sonargeräten in den Fokus gerückt, und das Ereignis markiert den Beginn der Entwicklung einer eigenen Glasfaserkompetenz durch die schwedischen Streitkräfte (SAF). Später entschied sich das schwedische Amt für Rüstung und Wehrtechnik(FMV) für die Linsenstecker-Technologie als bevorzugte Technologie für die taktische Kommunikation im Feld, da sie in rauen Umgebungen in einzigartiger und zuverlässiger Weise funktioniert. Dies war die Geburtsstunde von Micropol, einem Unternehmen, das sich auf passive Glasfasertechnik für extreme Bedingungen spezialisiert hat.
Hohe Ambitionen im Bereich Forschung und Entwicklung
In den 1980er Jahren, als die schwedischen Streitkräfte ihre Pläne für einen breiteren Einsatz von Glasfaserkabeln und robusten Steckverbindern in Angriff nahmen, wurde Micropol-Gründer Anders Andersson zu einer Schlüsselperson. Er kam von der Königlichen Schwedischen Luftwaffe und gründete Micropol, nachdem er seit dem U-Boot-Vorfall in den Schären von Karlskrona mit Glasfasertechnik gearbeitet hatte. Micropol wurde zu einem vertrauenswürdigen Entwicklungspartner.
„Die nicht standardisierten und anspruchsvollen technischen Anforderungen der schwedischen Streitkräfte für raue Bedingungen reichen von extremer Hitze bis hin zu schmelzendem und gefrierendem Schnee. Die Ausrüstung muss widerstandsfähig gegen Beschädigung, Abrieb, Verformung und Bruch sein. Sie soll Schlamm- und Sandpartikel abfangen, die sich zwischen den Steckern befinden“, erläutert Mikael Andersson, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Micropol.
Ein Beispiel für erfolgreichen Fortschritt ist die für den 2013 eingeführten FALCON-Steckverbinder entwickelte Glasfasertechnologie.
Kontinuierliches Wachstum und internationale Expansion
Im Jahr 2018 wurde Micropol Fiberoptic von der PAMICA Group übernommen. Damit wurde eine solide Grundlage für weitere Investitionen in Innovationen, Produktionskapazitäten und die internationale Expansion geschaffen.
Mit der steigenden Nachfrage nach leistungsstarken Glasfaserlösungen stärkte Micropol seine Präsenz in wichtigen Märkten. Im Jahr 2022 wurde die Micropol Fiberoptic GmbH in Deutschland gegründet, gefolgt von der Micropol Fiberoptic Inc. in den USA im Jahr 2023 sowie der Micropol Fiberoptic Ltd. im Vereinigten Königreich im Jahr 2024. In jedem Markt wurden lokale Vertriebsmitarbeiter eingestellt, wodurch Micropol seinen Kunden weltweit noch näherkam.
Im Jahr 2023 erhielt Micropol erneut einen Auftrag von der FMV (Försvarets materielverk) zur Lieferung taktischer Glasfasersysteme an die schwedischen Streitkräfte. Dadurch wurde die Position des Unternehmens als verlässlicher Lieferant missionskritischer Kommunikationslösungen weiter gestärkt.
Zur Unterstützung des zukünftigen Wachstums investierte Micropol in eine neue, hochmoderne Produktionsstätte mit Hauptsitz in Halmstad. Die 2026 fertiggestellte Anlage mit einer Fläche von 4.600 m² erhöhte die Produktionskapazität erheblich und umfasst moderne Fertigungsbereiche, Reinraumanlagen, Lagerflächen, einen Kunden-Showroom sowie Büroräume. Durch die strategische Lage direkt an der E6 bietet der neue Standort verbesserte Logistikmöglichkeiten und schafft neue Voraussetzungen für Expansion, Innovation und Kundensupport.
Heute betreut Micropol Kunden auf der ganzen Welt in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit, Telekommunikation, Rundfunk, Medizintechnik, Offshore, Bergbau und Industrie und baut dabei auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der Glasfasertechnik auf.
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